SINGVEREIN 1870 LAUDENBACH
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Die Chöre stellen sich vor. .
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Events 2008
13.12.2008
Karl Hildenbeutel seit 80 Jahren Mitglied
(JG) Die stilvoll geschmückte Bergstraßenhalle mit Kerzenlicht, Lichteffekten und einem virtuellen Kaminfeuer, das still auf einer Leinwand flackerte, gaben der traditionellen Weihnachtsfeier des Singvereins ein erstaunlich festliches Kleid. Andre Geiger hatte Scheinwerfer besorgt, die, die sonst kalten Wände der Halle mit Wärme erfüllten. Dazu sorgte die Musik mit weihnachtlichen Weisen für einen festlichen Rahmen.

Fast 200 Mitglieder lauschten den Worten des Vorsitzenden Karlheinz Bangert während seiner Begrüßungsrede. „Es sei schön und viel wert, im Kreise von „Gleichgesinnten“ einige besinnliche Stunden zur Einstimmung in die bevorstehenden Weihnachtstage verbringen zu können“. „Der Singverein sei eine Bereicherung für die Gemeinde und trage zur Lebensqualität im Ort bei.“ Sein herzliches Willkommen galt allen Mitgliedern und Freunden, Ehrenmitgliedern und im Besonderen den Chorleitern des Singvereins Musikdirektor Gerhard Wind und Diplom Kapellmeister Tobias Freidhof.
Zither, Querflöte und zwei Gitarren sind ein gutes Ensemble für eine weihnachtliche Musik.


Gekonnt gespielt von Yvonne, Verena und Christian Schmitt sowie Bernd Hauptfleisch sorgten sie für einen schönen Start in die Feier.


Die Chöre des Singvereins taten „Ihres“ mit Hingabe dazu und boten jeweils vier Lieder im Laufe des Abends.
Der vor zwei Jahren gegründete Frauenchor ist inzwischen auf 52 Sängerinnen angewachsen und hat sich unter Tobias Freidhof zu einem sehr guten Klangkörper entwickelt.
Wunderbar gesungen wurde unter anderem „Amazing grace“ mit einem tollen Solo von Marina Mörmann.


Auch die Jungsänger unter Gerhard Wind können stolz sein, Solisten wie Kai Giegrich und Stefan Moos in den Reihen zu haben. Das Highlight der Vorträge der Jungsänger war zweifelsohne „Follow that star to Bethlehem“ mit dem Solo von Stefan Moos, das die Mitglieder zu Bravorufen animierte.


Der Männerchor unter Gerhard Wind überzeugte ebenfalls mit weihnachtlichen Weisen, bearbeitet vom Chorleiter. Edmund Schmitt meisterte souverän das Solo in „Wenn ich ein Glöcklein wär“ und die ganze Kraft des Männerchors zeigte sich im Schluss des Lieds „ Ruf weithin über Berge“.


Was könnte es für einen besseren Rahmen als die Weihnachtsfeier geben, um verdiente Mitglieder zu ehren und für die Treue zum Gesang und zum Verein danke zu sagen.
Diese Aufgaben übernahmen Willi Hamburger (linkes Bild) für den Sängerkreis Weinheim im Namen des Deutschen Sängerbundes und Vorsitzender Karlheinz Bangert (rechtes Bild) für den Singverein.






60 Jahre aktiv ist Willibald Bangert. Er erhielt die goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes, die entsprechende Urkunde und die Schubertplakette des Sängerkreises.
50 Jahre singen Rolf Hartmann und Eduard Patsch, ebenfalls ausgezeichnet mit der goldenen Ehrennadel.
40 Jahre im Chor sind Thomas Gassmann und Dieter Geiger. Auch sie durften die goldene Ehrennadel des Badischen Sängerbundes anstecken.
Stark umjubelt war Karl Hildenbeutel, der seit 1928 Mitglied des Singvereins ist und in der Dankesurkunde aus den Händen des Vorsitzenden jetzt dokumentiert bekam, dass er 80 Jahre dem Singverein angehört.





Nicht ganz so lange sind Günter Hohrein, Willibald Bangert und Heinz Eberhard dabei, jeder kann aber auch schon auf stolze 60 Jahre zurückblicken.
Die Treuemedaille in Gold empfingen Walter Ewald, Rolf Hartmann und Klaus Ehret für ein halbes Jahrhundert.
Zum Ehrenmitglied ernannte der Singverein für 40 Jahre Treue Günter Buhl, Dieter Geiger, Thomas Gassmann, Willibald Hertinger, Gerhard Wolk und Wolfgang Ennemoser. Sie wurden auch mit der Verdienstnadel in Gold belohnt.
Karl Hillerich und Andreas Weidling brachte es bis jetzt zur silbernen Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft.


Karlheinz Bangert dankte den Chorleitern Gerhard Wind und Tobias Freidhof, sowie dem Vizedirigenten Karl Leitwein (hier im Bild), der Geschäftsführung, der Vorstandschaft und den Mitgliedern für die geleistete, harmonische Zusammenarbeit.









Dieter Hildenbeutel hatte einen Jahresrückblick aus Videoszenen und Bildern mit Musik zusammengestellt, der die Aktivitäten der Chöre im laufenden Jahr darstellte und erstmals seit ein paar Jahren gab es zum Ende der Feier wieder eine Verlosung von attraktiven Preisen und Weihnachtsternen.

Organisationsleiter Dieter Geiger und sein Team können sehr zufrieden mit der Vorbereitung, dem Ablauf und der reibungslosen Aufräumarbeit am folgenden Morgen sein.
11.10.2008
Buntes Herbstlaub im Elsass und der Pfalz beim Tagesausflug
(JG) Sehr groß war das Interesse der Mitglieder für den Tagesausflug, den die Organisatoren um Dieter Geiger vorbereiteten.
Es mussten am zweiten Oktobersamstag zwei „Große“ und ein kleiner Reisebus geordert werden, um allen einen Sitzplatz zu bieten.

Ziel war zunächst die rund 8000 Einwohner zählende Stadt „Wissembourg“ an der Nordgrenze zu Deutschland, auch das Tor zu Frankreich genannt.
Kühl war es noch, als die Stadtführer die Sängerfamilie zu einem interessanten Rundgang in Empfang nahmen. In dieser Stadt sind trotz der Launen der Geschichte viele Abschnitte des alten Befestigungswalls und wesentliche Teile des historischen Stadtkerns erhalten geblieben.

Die Sonne suchte sich langsam einen Weg durch die kühlen Nebelschwaden und als die Reisegruppe am Restaurant „Gimbelhof“ bei Lembach zum Mittagstisch ankam, hatte es auch die Sonne geschafft.
Lobenswert ist dieses Restaurant, denn ohne große Verzögerungen konnten die 110 Personen a la Carte auswählen und ein schmackhaftes Essen verzehren.
Der Männerchor unter Vize Karl Leitwein dankte für die gute Bewirtung mit einigen Liedern.

Vom Gimbelhof aus kann man die auf einem 43 m hohen Sandsteinfelsen stehende Burg Fleckenstein bereits sehen. Die Burg wurde 1129 erstmals urkundlich erwähnt und wurde mehrmals umgebaut. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten und meistbesuchtesten Burgen des Elsass.
Der Großteil der Gruppe machte sich dann auch zu Fuß auf den Weg zur Burg, der rund 20 Minuten dauerte.

Die Busse kamen nach und gegen Nachmittag wurde die Tagesfahrt nach Hainfeld -Edenkoben fortgesetzt. Es ist ein schmuckes Pfälzer Dorf.

Dort kehrte die Gruppe im großen Gemäuer des Restaurants Dorfbrunnen zu einem gemütlichen Ausklang ein. Schade dass es in dieser Pfälzer „Wirtschaft“ keinen „Federweissen“ gab und der „rohe“ Schinken für die bestellten Brote nicht ganz ausreichte. Die Stimmung war trotzdem gut, ein Musikant mit Akkordeon trug seinen Teil dazu bei.
Der Chor stimmte noch mal einige Lieder an und Vorsitzender Karlheinz Bangert dankte im Namen „aller“ dem Organisationsleiter Dieter Geiger für den reibungslosen Ablauf des gelungenen Ausflugs.

Sie hätten ja auch gerne öffentlich gesungen, die „Mädels“, wie ihre Sprecherin Britta die Sängerinnen des Frauenchors nennt, aber ohne Chorleiter oder Vize war die richtige Tonfindung schwierig. Umso freudiger wurden im Bus Lieder angestimmt.

Es lag sicher nicht am dichten Nebel bei der Rückfahrt nach Laudenbach, dass der „Hemsbacher Bus“ die Heimfahrt über Feudenheim, Ladenburg, Schriesheim nahm. Der Fahrer war halt in Mannheim in die falsche Straße eingebogen, was dann den kleinen Umweg nötig machte. Noch vor Mitternacht war man wieder im „Dorf“ und überwiegend zufriedene Gesichter sah man aus den Bussen aussteigen.
Stadtführung in Wissembourg


Verträumtes Fleckchen in Wissembourg
Hotel-Restaurant „Gimbelhof“ bei Lembach


Auf dem Weg zur Burg Fleckenstein
Schön in der Oktobersonne


Hinein in den Dorfbrunnen in Hainfeld-Edenkoben


Zufriedene Gesichter und gute Stimmung beim Ausklang im Dorfbrunnen
14.06.2008
Familien-Sommer-Konzert in Laudenbach in der Bergstraßenhalle
Ein Potpouri der Emotionen – gelungenes Konzert und perfekte Teamarbeit!

Wir haben es geschafft – das Familien-Sommer-Konzert am vergangenen Samstag Abend in der vollbesetzten Bergstraßenhalle war ein großartiger Erfolg!

Es war unser erstes selbst gestaltetes Konzert, welches wir musikalisch seit Anfang des Jahres intensiv unter der Leitung unseres Dirigenten Tobias Freidhof vorbereitet haben. Das Motto „Eine bunte Sommerwiese, für jeden etwas dabei“ kam beim Publikum super gut an und sorgte am Ende sogar für stehende Ovationen!

Gemeinsam mit unseren Gästen, dem Chor des Bergstraßengymnasiums aus Hemsbach mit Band und Orchester CONCERTINO (Leitung Maria Löll), 140 zauberhaften Kindern der Sonnberggrundschule (Leitung Rosi Gramlich-Lenz und Jochen Pöhlert) und mit unseren Jungsängern ( Leitung Gerhard Wind) haben wir die Halle beben lassen und für einen bleibenden Eindruck bei den rund 600 Gästen gesorgt!

Musikalisch war von Pop bis Klassik, von Swing bis Rock alles dabei – sodass unser Ziel, Alt und Jung gleichermaßen anzusprechen, vollends erreicht wurde. Spätestens bei der Zugabe „Amazing Grace“ mit Marina Mörmann als Solistin konnte man die Gänsehaut bis ins hinterste Eck der Halle förmlich spüren!

Die Vorsitzende des Frauenchores, Bitta Kitter-Ohlms begrüßt die Gäste.
Heinz Hannemann moderiert den Abend.


Der Frauenchor, unter der Leitung von Diplom-Kapellmeister Tobias Freidhof, begeistert die Zuhörer.
Die 140 Kinder des Chores der Sonnbergschule, unter der Leitung von Jochen Pöhlert, sind mit voller Begeisterung bei der Sache.
Die Solistinnen des Kinderchores.
Die Band der Sonnbergschule.
Auch die 15 Jungsänger des Singvereins, unter der Leitung von
Musikdirektor Gehard Wind (FDB), begeistern die Zuhörer.
Der Chor mit Orchester des Bergstraßengymnasiums, unter der
Leitung von Maria Löll, hinterlässt einen sehr guten Eindruck.
Der Frauenchor und der Chor des Bergstraßengymnasiums bei ihrer gemeinsamen Darbietung; Dirigentin Maria Löll, am Klavier Tobias Freidhof.
Der Leiter des Singvereins, Karlheinz Bangert, dankt den begeisterten Zuhörern für ihr Kommen und den Akteuren für ihre hervorragende Leistung.
06.04.2008
Frühjahrswanderung entlang der Hessischen Bergstraße
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, sagt man im Volksmund. Durchwachsen mit Regen und Sonnenschein - wie der April halt so ist - machten sich die Mitglieder auf den Weg.
Organisations-Leiter Dieter Geiger hatte für die diesjährige Wanderung die Gegend um Auerbach und Bensheim ausgesucht.

Die Wandergruppe fuhr mit dem Zug nach Auerbach, von wo aus die Tour begann. Durch den Ort folgte man dem Burgenweg zum Fürstenlager.

Die Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt ließen es 1790 als Sommerresidenz bauen. Im sehr schön angelegten Park steht eine der ältesten Mammutbäume Deutschlands. Die Gebäude rund um das Herrenhaus sind fast vollständig erhalten geblieben.

Weiter ging der Weg zum Kirchberghäuschen oberhalb von Bensheim, erbaut 1847 als Lusthaus nach einer Idee der Bensheimer Honoratioren. Es ist heute ein Wahrzeichen von Bensheim. Bei gutem Wetter kann man die ganze Riedebene bis zum Donnersberg überblicken.

Bevor der Zug die Wanderer wieder nach Laudenbach brachte, wurde noch im ältesten Gebäude von Bensheim und ältestem Fachwerkhaus Südhessens, in dem sich das Gasthaus Waldersdorffer Hof befindet, eine Vesper zu sich genommen.

Die Gruppe ist schon gespannt, wohin die Herbstwanderung führt.






06.01.2008
Harmonische Generalversammlung
Im Kronen-Saal begrüßte Vorsitzender Karlheinz Bangert zur Generalversammlung rund 100 Mitglieder. Darunter erstmals als ordentliche Mitglieder rund 30 Frauen des Frauenchors, die, wie die Männer, interessiert den Rechenschaftsberichten des geschäftsführenden Vorstands ( 1. Vorsitzender, Organisationsleiter Dieter Geiger, Schriftführer Gerhard Marsching, Kassierer Frank Timm) und der Sprecherin des Frauenchors, Britta Kitter-Ohlms sowie dem Sprecher des Jungsängerchors, Bernd Hauptfleisch, zuhörten.

„Stolz können wir auf das Jahr 2007 zurückblicken, in dem der Frauenchor in den Singverein formell aufgenommen wurde. Die erforderliche Satzungsänderung wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte letzten Jahres einstimmig angenommen und der Eintrag ins Register inzwischen bestätigt,“ resümierte Karlheinz Bangert.

Auch die konzertanten Auftritte in Weimar und Hüttenfeld und beim eigenen Weihnachtskonzert seien bravourös gemeistert worden. „Insgesamt hat unser Verein jetzt 130 aktive Sängerinnen und Sänger“, erklärte der Vorsitzende voller Stolz.
Die Mitgliederzahl erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 290.

Er stellte in Aussicht, dass eine Partnerschaft oder Kooperation mit dem Schulchor im Bildungszentrum Hemsbach möglich sei und hob hervor, dass angesichts der demographischen Entwicklung verstärkt auch die Zielgruppe „50 plus“ beworben werden sollte. „Damen und Herren über 50 sind in unseren Chören jederzeit gern gesehen.“ sagte er in seinem Bericht.

„Wir haben unsere Ziele voll erreicht“ war das Fazit des vergangenen Jahres, das Britta Kitter-Ohlms als Frauensprecherin ihrem Bericht für den Frauenchor voranstellte. Der Frauenchor sei von 38 in der ersten Singstunde auf 52 aktive Sängerinnen angewachsen. Sie lobte die tolle Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Tobias Freidhof.
Für Juni 2008 ist ein Konzert des Frauenchors mit den Jungsängern in Laudenbach geplant, ergänzte sie ihre interessanten Ausführungen.

Auch Bernd Hauptfleisch wusste positives von den Jungsängern zu berichten. Allem voran das Singen der „jungen Chöre“ in der Scheier, das als großer Erfolg angesehen werden kann und nach Wiederholung verlangt.

Auch der Vorsitzende lobte die überaus gelungene Veranstaltung, schränkte aber ein, dass das Vorhaben nur mit der Einwilligung der Nachbarn und aller weiteren Verantwortlichen an diesem Ort wieder stattfinden könne.

Detlef Trost attestierte dem Kassierer Frank Timm eine blitzsaubere Bilanz, von der er sich mit Norbert Dettmann als Kassenprüfer überzeugte.
Der Kassenwart darf sich auf höhere Einnahmen für 2008 freuen, weil die außerordentliche Generalversammlung Mitte letzten Jahres höhere Beiträge beschlossen hatte.

Schriftführer Gerhard Marsching analysierte unter anderem den Probenbesuch des Männerchors bei 67 eingetragenen Sängern und musste feststellen, dass immerhin fast ein Drittel die Chorproben nicht konsequent besuchen. Eine Verbesserung wäre für die Chorarbeit sehr wünschenswert.

Organisationsleiter Dieter Geiger meisterte mit Hilfe seines Teams und der Unterstützung der Sängerinnen und Sänger alle Anforderungen, die Veranstaltungen und Konzertreisen an ihn stellten, was sein Bericht auch wiederspiegelte. Der Vorsitzende bezeichnete den Orga-Leiter als „die Seele des Vereins“ und dankte ihm sowie allen Vorstandsmitgliedern, Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung im abgelaufene Jahr.

Dr. Bernhard Wahl fand erneut sehr lobende Worte für den Singverein. Seinem Antrag auf Entlastung wurde einstimmig entsprochen.

Die Termine für das laufende Jahr werden auf der Website www.singverein.de in Kürze zu lesen sein.
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Gestaltung: Edmund Müller








Aktuelles:
Von Sa.,den 04.09., bis Mo., den 06.09.2010, wird wieder die Laudenbacher Kerwe gefeiert.